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Jan Schultz

Coronavirus verzögert Gyamerahs Comeback: „Einfach nicht wichtig“


Beim Spiel in Fürth stand Jan Gyamerah nach fünfmonatiger Pause wieder im Kader des Hamburger SV – dann aber wurde das Spiel wegen des Coronavirus abgesagt.

„Natürlich will jeder Sportler immer spielen, aber das ist in so einer Situation einfach nicht mehr wichtig“, ist der Defensivmann trotz der Verschiebung seines Comebacks laut ‚MoPo‘ nicht angefressen: „Die aktuelle Situation ist kein Spaß mehr, es geht um Gesundheit.“

Tatsächlich ist Gyamerah vielmehr dankbar, dass er nach seiner langen Verletzungspause so schnell wieder dem Hamburger Aufgebot angehörte. „Das war der Lohn für die harte Arbeit während der Reha“, so der Außenverteidiger, der sich bei der Gelegenheit bei „den Ärzten, Physios und Reha-Trainern bedanken“ möchte.

Trotz der insgesamt sehr angespannten Lage bleibt er persönlich optimistisch und versucht, da Beste „aus dieser Scheiß-Situation“ zu machen. So könne der gebürtige Berliner nun „noch fitter werden“. Nebenbei will Gyamerah die Zeit für sein Fernstudium in Sport-Business nutzen. „Da es momentan leider wenig Ablenkung gibt, bin ich gezwungen, etwas für mein Fernstudium zu machen“, ergänzt er lachend.