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Helge Wohltmann

Corona-Krise: So ist die Situation mit den Gladbach-Sponsoren


Aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie müssen fast alle Unternehmen ihre Gürtel enger schnallen. Borussias Direktor Sponsoring sieht in diesem Bereich trotzdem keine Probleme auf den Klub zukommen.

Die Sponsoren hätten direkt Unterstützung zugesagt, so Guido Uhle auf der vereinseigenen Webseite der Gladbacher: „Das ist richtig, eine Vielzahl von Partnern hat in den Gesprächen sofort signalisiert, auf eine mögliche Rückerstattung von bereits geleisteten Sponsoring-Zahlungen zu verzichten. Einige Sponsoren haben uns aktiv angerufen, um diesen Verzichtswunsch bei uns zu hinterlegen.“ Das zeige eine große Solidarität mit dem Verein.

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„Natürlich sind die meisten Unternehmen aus unserem Sponsoren-Netzwerk ebenfalls von der Krise direkt oder indirekt betroffen. Unsere Partner können sich aber auch in schwierigen Zeiten auf Borussia verlassen.“ Gleiches gelte für ein Netzwerk aus Partnern, das die Sponsoren aufgebaut hätten. Auch da könne sich jeder gegenseitig unterstützen.

Doch auch die Borussia bemühe sich, ihren Pflichten nachzukommen, auch wenn das ohne Spiele gerade eher schwierig sei. Es gebe aber verschiedene Möglichkeiten, so Uhle: „Selbstverständlich stehen wir zu unseren vertraglichen Verpflichtungen. Wenn wir diese aktuell aus nachvollziehbaren Gründen nicht umsetzen können, prüfen wir Möglichkeiten, wie wir diese Rechte durch adäquate Leistungen ersetzen können, gegebenenfalls auch erst in der Saison 2020/21.“

Wichtig sei aber vor allem, dass die Saison noch zuende gespielt wird. Dann könnten immerhin alle Fernseheinnahmen generiert werden: „Konkret würde das den Schaden, allein auf den Sponsoring-Bereich bezogen, um etwa 70 Prozent reduzieren im Vergleich zu einem Szenario, bei dem die Saison ‚heute‘ beendet wäre.“