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Matti Peters

Bundesliga-Awards: Düsseldorfs „Dosenöffner“ und Fridays for Eintracht


Auf die SGE trifft man besser nicht am letzten Werktag der Woche, die Fortuna hat einen Spezialisten für Führungstreffer und der VfL Wolfsburg macht uns Angst.

Der „One-Hit-Wonder“ Award

Ein Schuss, ein Tor: Sebastiaan Bornauw kam bei seinem Treffer gegen den SC Paderborn erstmals in der Bundesliga zum Abschluss, prompt durfte er für den 1. FC Köln jubeln. Um diesen Titel in Ehren zu halten, sollte er einfach nie wieder einen Torschuss abgeben. So eine hundertprozentige Chancenverwertung über die gesamte Karriere hätte auch etwas.


Der „Dosenöffner“ Award

Rouwen Hennings erzielte zum fünften Mal in dieser Saison das 1:0. Das ist absolute Ligaspitze. Der Stürmer von Fortuna Düsseldorf steht bei eben genau diesen fünf Saisontoren. Der 32-Jährige ist also prädestiniert für die Startaufstellung. Diesmal hat es sogar zum ersten Heimsieg der Fortuna gereicht.

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Der „Speedy Gonzales“ Award

Wer sich für die Partie zwischen dem FC Augsburg und Bayern München noch kurz vor dem Anpfiff eine Stadionwurst besorgte, hat vermutlich den Treffer von Marco Richter gar nicht mitbekommen. Der U21-Nationalspieler erwischte die Hintermannschaft des deutschen Rekordmeisters nach nur 28 Sekunden auf dem falschen Fuß. Schneller war in dieser Spielzeit noch keiner.


Der „Böse Wolf “ Award

Langsam wird es unheimlich für die nicht unbedingt erfolgsverwöhnten Wolfsburger. Das Remis in Leipzig bewies nicht nur, dass sie zurecht oben mitspielen, es bedeutete auch, dass die Wölfe weiterhin als eine von zwei Mannschaften in Europas Topligen ungeschlagen blieb. Das letzte Mal, dass der VfL zu diesem Zeitpunkt der Saison schon mindestens 16 Punkte auf dem Konto hatte, war in der Spielzeit 2004/05. Damals war ein gewisser Eric Gerets der Rudelführer.


Der „Fridays for Eintracht“ Award

Wenn man sich die Bundesligisten einen Tag aussuchen könnten, an dem sie gegen Eintracht Frankfurt spielen wollen, dann sollten sie einen weiten Bogen um den Freitag machen. Im Abendspiel des letzten Werktags ist die SGE besonders gut aufgelegt. Sechs der letzten sieben Begegnungen konnte die Mannschaft aus der Mainmetropole gewinnen.