Onefootball
Matti Peters

Bundesliga-Awards: Der ewige Funkel und unbezwingbare Wölfe


Der siebte Spieltag der Bundesliga-Saison hat uns erneut eine Vielzahl von netten Randgeschichten geliefert. Das sind die Preisträger des Wochenendes im Fußballoberhaus.

Der „Trainer-Legende“-Award

Vor über 28 Jahren stand Friedhelm Funkel das erste Mal in der Bundesliga an der Seitenlinie. Der Gegner damals: Hertha BSC. Am vergangenen Freitag machte der 65-Jährige die 500 voll – ebenfalls gegen die Berliner. Das Jubiläum wurde durch die Niederlage der Fortuna etwas getrübt.

Mit etwas Abstand wird Funkel diesen Meilenstein aber sicher zu schätzen wissen. In seiner Karriere trainierte der Trainerfuchs unter anderem den MSV Duisburg, den 1. FC Köln, Eintracht Frankfurt, Hertha BSC und eben seit 2016 Fortuna Düsseldorf.


Der „Könige vom Punkt“-Award

Der FSV Mainz 05 gehört in der Bundesliga zwar eher zu den durchschnittlich guten Klubs, in einer Sache sind sie aber unschlagbar – beim Verwandeln von Elfmetern. Daniel Brosinski traf gegen Paderborn sicher vom Punkt. Damit waren die Mainzer nun im 25. Versuch in Folge erfolgreich – neuer Bundesliga-Rekord.


Der „Gefürchteter Torjäger“-Award

Was soll man zu Robert Lewandowski eigentlich noch sagen? Der Mann ist nicht zu stoppen. Mittlerweile purzeln die Rekorde reihenweise. Der Pole traf im 10. Spiel in Folge und stellt mit 15 Pflichtspieltreffern in dieser Saison den Höchstwert in Europas Top-Ligen.


Der „Blitzstart“-Award

Wer während der Anfangsviertelstunde beim Spiel der Borussia noch in der Schlange für eine Stadionwurst stand, der hat einen historischen Moment verpasst. Nach 13 Minuten führten die Fohlen gegen den FC Augsburg schon mit 3:0. Das gelang BMG zuletzt vor über 38 Jahren. Damals schnürten Lothar Matthäus, Armin Veh und Ewald Lienen noch die Schuhe für Mönchengladbach.


Der „Unbezwingbar“-Award

Was haben der VfL Wolfsburg und Juventus Turin gemeinsam? Richtig. Beide Mannschaften sind in der laufenden Saison noch ungeschlagen. Ein ziemlich elitärer Kreis für die Mannschaft von Oliver Glasner. Wer nur vier Gegentore an acht Spieltagen kassiert, der tut aber auch eine ganze Menge dafür.


Der „Last-Minute“-Award

An diesem Wochenende wurden gleich drei Spiele noch in der Nachspielzeit ausgeglichen. Der SC Freiburg , der 1. FC Köln und Werder Bremen haben bis zum Schluss nicht aufgegeben und wurden mit einem Punktgewinn belohnt. Diese Teams sind dementsprechend weit entfernt von einem Mentalitätsproblem.