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Matti Peters

Buli-Topelf: Ein Trio aus der Mainmetropole und die Berliner Maurer


Der achte Spieltag hielt wieder einige herausragende Leistungen für uns parat. Frankfurts Schluss erwischte einen Sahnetag und ein Hoffenheimer ärgert offenbar gerne ehemalige Arbeitgeber.

Tor

Frederik Rønnow (Eintracht Frankfurt): Der Ersatzmann von Kevin Trapp lieferte eine Eins mit Sternchen. Der 27-Jährige hielt, was es zu halten gab und brachte die Angriffsreihe der Werkself zur Verzweiflung. Er war einer der größten Garanten für den Erfolg.


Abwehr

Keven Schlotterbeck (Union Berlin): Auf den 22-Jährigen war im Duell mit den Freiburgern stets Verlass. Ausgerechnet gegen seinen  Stammverein trumpfte die Leihgabe aus dem Breisgau so richtig auf. Die überragende Zweikampfquote von 89 Prozent spricht für sich.

Mats Hummels (Borussia Dortmund): Ein Großteil der Bundesrepublik wünscht sich den Abwehrchef auch wieder im Nationaldress. Das liegt auch an der wöchentlichen Bestätigung , dass der Weltmeister nichts verlernt hat. Im Borussen-Duell glänzte er wieder mal mit hervorragenden Zweikampfwerten und punktgenauen Pässen ins Angriffsdrittel.

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Dedryk Boyata (Hertha BSC): Die Kante aus Belgien fälschte den Führungstreffer der Bremer zwar unglücklich ab, hatte ansonsten aber zahlreiche brenzliche Klärungsaktionen und schaltete sich mit überlegtem Aufbauspiel auch in der Offensive der Berliner hilfreich ein.

Niko Gießelmann (Fortuna Düsseldorf): Nicht das erste Mal, dass der Linksverteidiger positiv heraussticht. Über seine Seite ging für die Mainzer über 90 Minuten kaum etwas. Mit seiner Laufstärke bot der 23-Jährige ständig eine Zusatzoption auf dem Flügel. Er bereitete zudem auch den Siegtreffer von Hennings mustergültig vor.


Mittelfeld

Louis Schaub (1. FC Köln): War auf der Position des Zehners immer anspielbereit und wirkte nach der Länderspielpause spritzig und frisch. Der Österreicher überzeugte durch seine Variabilität und Zielstrebigkeit. Sein Kopfballtreffer brachte die Vorentscheidung und krönte seinen persönlichen Auftritt.

Sebastian Rudy (TSG Hoffenheim): Der neue alte Nationalspieler scheint Gefallen daran gefunden zu haben, gegen seine ehemaligen Arbeitgeber zur Hochform aufzulaufen. Im Sommer war auf Schalke nicht mehr gewünscht und wurde in den Kraichgau verliehen. Dort blüht er wieder so richtig auf. Auch gegen Königsblau zog er wieder erfolgreich die Strippen im Zentrum der TSG.

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Filip Kostić (Eintracht Frankfurt): Einer der verbliebenen Büffel spielte gegen Bayer Leverkusen groß auf. Sein Gegenspieler, Mitchell Weiser, konnte einem schon leid tun. Er wurde nach 30 Minuten ausgewechselt, weil er die Dynamik und das Tempo des serbischen Flügelflitzers nicht mitgehen konnte. Wenn der gegnerische Trainer zu solchen Maßnahmen greifen muss, dann hast du dir auch einen Platz in der Topelf verdient.


Angriff

Gonçalo Paciência (Eintracht Frankfurt): Kein Haller, Jović oder Rebić? Kein Problem! Die Eintracht hat mit dem Portugiesen einen würdigen Nachfolger. Der Doppelpacker war ein ständiger Unruheherd in der Hintermannschaft der Leverkusener. Mit seiner Physis machte er zudem die Bälle in der Spitze fest und sorgte so für Entlastung.

Marco Reus (Borussia Dortmund): Der Kapitän ging in einem wichtigen Spiel für die Schwarz-Gelben voran, feuerte seine Teamkollegen in der Drangphase der Gladbacher immer wieder an und schob die Pille beim Siegtreffer eiskalt durch die Hosenträger von Sommer. Was will man mehr?

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Serge Gnabry (Bayern München): Der Chefkoch der Bundesliga hat einfach einen Lauf. In Augsburg sammelte der Nationalstürmer weiter fleißig Scorerpunkte. Ein Tor und eine Vorlage reichten zwar nicht den nächsten Bayern-Sieg, aber für die Ehrung in unserer Elf des Spieltags.