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Jan Schultz

Bizarrer VAR-Einsatz in 2. Liga: Wiesbaden bekommt Abstoß statt Tor


Das sieht man auch nicht alle Tage – oder viel eher: Das gab es bis dato wohl noch gar nicht! Wehen Wiesbaden bejubelte in Dresden schon die Führung, bekam am Ende aber nur einen Abstoß.

Was passiert war? Die Hessen eroberten den Ball im eigenen Sechzehner, konterten sich mit einem schnellen Gegenstoß vor Dynamos Tor und schlugen dort eiskalt zu. Blöd nur, dass das Schiedsrichtergespann beim Dresdner Angriff übersehen hatte, wie der Ball ins Toraus gekullert war. Und zwar unmittelbar vor der zum Konter führenden Hereingabe. Der Video-Assistent hatte diesen Fehler indes nicht übersehen und schaltete sich ein.

Klar, an das Zurücknehmen von Toren haben wir uns alle mittlerweile irgendwie schon gewöhnt, das passiert schließlich gefühlt an jedem Spieltag. Aber dass die angreifende Mannschaft letztlich mit einem Abstoß anstelle eines Treffers „belohnt“ wird, ist dann doch ein neues Level.

Nichtsdestotrotz wollen wir der Korrektheit wegen auch festhalten, dass die Entscheidung letztlich absolut richtig ist. Ohne die ursprüngliche Fehlentscheidung hätte es schließlich auch keinen Wiesbadener Konter gegeben. Bizarr ist die Szene aber trotzdem allemal. Und bitter für die Gäste, die wenig später sogar in Rückstand gerieten.