Onefootball
Niklas Levinsohn

Bayer-Keeper Hrádecký übt Kritik, will aber nicht zu negativ sein


Beim Bundesliga-Auftakt gegen Paderborn musste Leverkusens Schlussmann Lukáš Hrádecký zwei Mal hinter sich greifen. Der Finne versucht dennoch, positiv zu bleiben.

Im offensiv ausgerichteten System von Peter Bosz ist im Zweifelsfall der Torwart der Leidtragende. Der muss die gegnerischen Chancen nämlich parieren und sollte ihm das nicht gelingen, die Bälle wieder aus dem Netz fischen. Letzteres Schicksal ereilte Leverkusens Lukáš Hrádecký gegen Paderborn gleich zwei Mal.

„Natürlich wissen wir, dass einige Sachen in unserem Spiel verbessert werden müssen, damit es nicht so gefährlich wird nach hinten“, kommentierte der Keeper laut dem ‚kicker‘ die Leistung seiner Vorderleute gegen Paderborn. Der 29-Jährige ging in seiner Analyse auch ins Detail, erklärte weiter: „Das hat mit der Restverteidigung zu tun, mit der Kontrolle hinten. Wir haben zu viele Bälle verloren und dann laufen wir hinterher.“

Zu kritisch möchte der Finne den Bayer-Auftritt jedoch nicht bewerten, schließlich hätte die Mannschaft drei Zähler mehr geholt als beim Auftakt im Vorjahr. „Es ist gut, dass wir einen so hohen Anspruch haben, aber wir müssen auch ein bisschen Freude haben, wenn wir gewinnen“, mahnte Hrádecký dem Fachmagazin zufolge an. Freuen würde sich der Ex-Frankfurter natürlich nichtsdestotrotz, wenn im Saisonverlauf die eine oder andere Weiße Weste herausspringen würde.