Barça plant Pokal-Revolution in Spanien

Onefootball Helge Wohltmann

Der FC Barcelona will die spanischen Pokalmodi für die Copa del Rey und für den nationalen Supercup reformieren.

Einem Bericht der „as“ zufolge weigerten sie sich deshalb, für Juan Luis Larrea als Kandidaten für die Präsidentschaft des spanischen Fußballverbandes (RFEF) zu stimmen. Die Katalenen wollen die Zahl der Partien reduzieren und größtenteils auf Rückspiele verzichten. Stattdessen soll ein Hybrid aus dem englischen FA Cup und der Coppa Italia eingeführt werden. Eine Stimme für Larrea sei von einer Reform abhängig.

Barça erhoffe sich dadurch eine Entlastung der Spieler und weniger Termine für die Vereine. Klub-Präsident Josep Maria Bartomeu schwebe folgender Modus vor:

Wie in Italien sollen die acht Bestplatzierten der ersten Liga erst in der zweiten Runde des Pokals eingreifen und dabei Heimrecht haben, sollten sie das besser platzierte Team der Begegnung sein. Nur das Halbfinale solle mit Hin- und Rückspiel ausgetragen werden. In den Details sei Barça verhandlungsbereit, allerdings müsse die Anzahl der Spiele auf jeden Fall reduziert werden.

Außerdem solle auch der Supercup in einem einzigen Endspiel und auf neutralem Boden ausgetragen und als Spielstätte ein Stadion ausgewählt werden, das in möglichst gleicher Entfernung zu den Städten der beiden Finalisten liegt. Möglich sei auch eine Austragung in den USA oder in Asien.