Auf der Hauptversammlung: FC Köln verurteilt Ultras

Onefootball Tiziana Höll

Auf der Jahreshauptversammlung des 1. FC Köln wurden nicht nur positive Entwicklungen wie der Rekordumsatz besprochen, auch unbequeme Themen gehörten zur Tagesordnung.


Ganz oben auf der Liste: die Aktionen der Kölner Ultras. Laut dem Verein haben die Hooligans dem Image des Effzeh massiv geschadet. Präsident Werner Spinner machte seine Stellung bei der Versammlung glasklar: „Viele Experten haben mich 2012 vor dem Dialog gewarnt. Heute muss ich sagen, die Leute haben Recht gehabt.“

Auch Vizepräsident Markus Ritterbach lenkte den Fokus massiv auf die immer drastischeren Ultrabewegungen: „Gegnerischen Spielern zu wünschen, sie sollen sich vor einen Zug werfen, hat nichts mit Fußball-Kultur zu tun.“ Und fuhr fort: „Pyrotechnik auf Kinder zu schießen, hat nichts mit Fußball-Kultur zu tun.“ Für seine Rede erhielt Ritterbach von vielen Fans in der Lanxess Arena Applaus und  stehende Ovationen.