Anfang: „In diesen Phasen muss man sich treu bleiben“

Onefootball Helge Wohltmann

Die Luft für Markus Anfang wird rauer, der Trainer will sich von der Kritik aber nicht verbiegen lassen. Änderungen könnte es trotzdem geben.


Zuletzt hatten die Kölner fünf Mal in Folge nicht gewinnen können, zu wenig für den ambitionierten Zweitligisten, der unbedingt aufsteigen will. „In den Phasen, in denen es nicht gut läuft, lernt man am meisten“, zog Anfang bei der PK vor dem Dresden-Spiel auch Positives aus der aktuellen Krise. „In diesen Phasen muss man sich treu bleiben und sich gleichzeitig fragen, welche Dinge man verbessern kann.“

Grundsätzlich ist er weiter von seiner Idee des Fußballs überzeugt, das bedeute aber nicht, dass sie nicht angepasst werden könne. „Sich treu zu bleiben heißt dabei nicht, sich nicht weiterentwickeln zu wollen. Das muss man im Fußball immer.“

Er will die aktuelle Herausforderung annehmen und wieder zu dem erfolgreichen Fußball aus der Anfangsphase der Saison zurückfinden. „Wir haben es geschafft, am Anfang der Saison Punkte zu holen. Jetzt sind wir in einer schwierigeren Phase. Wenn man Steine im Weg hat, muss man sie aus dem Weg räumen.“

Er werde sich auf die Dinge konzentrieren, die auch in seiner Hand liegen: „Das Training, die Mannschaft, die Vorbereitung auf’s nächste Spiel. Ich bin sehr ehrgeizig und die Mannschaft ist es auch.“ Dresden sei aber kein einfacher Gegner:

„Dynamo Dresden steht sehr kompakt und gut gestaffelt. Sie kreieren viele Chancen nach Balleroberungen im Mittelfeld. Sie haben gute Konterspieler. Es wird wichtig sein, nach Ballverlusten gut ins Gegenpressing zu gehen.“