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Erik Schmidt

Als Bičakčić auf Hübner traf: Schmerzhaftes Kennenlernen für TSG-Duo


Ermin Bičakčić hört nicht umsonst auf den Namen „Eisen-Ermin“. Der Hoffenheimer Verteidiger schont auf dem Platz weder sich noch seine Gegner. Gleich mehrere Erinnerungen an harte Zweikämpfe und Verletzungen zieren den Körper des 29-Jährigen.

Dem TSG-Vereinsmagazin ‚Spielfeld‘ verriet Bičakčić nun, welche seine Lieblingsnarbe ist. „Ganz klar: die Narbe zwischen meinen Augen. Sie ist eine Erinnerung an das Spiel gegen Ingolstadt im April 2016. Wir waren im Abstiegskampf und haben einen wichtigen 2:1-Sieg geholt“, so der 1899-Publikumsliebling.

Die damaligen Geschehnisse sind nach wie vor sehr präsent im Gedächtnis des Defensivspezialisten. „Ich wollte eine Ingolstädter Ecke rausköpfen und habe mich nur auf den Ball konzentriert – und bin in der Luft mit Benni Hübners Ellenbogen zusammengeprallt. Er spielte damals noch für Ingolstadt und zieht ja ebenfalls nie zurück – und dann hat es geknallt.“ Die heutige Teamkollegen feierten demnach einst ein äußerst schmerzhaftes Kennenlernen.

„Die Haut zwischen meinen Augen ist sofort aufgeplatzt. Ich wurde neben dem Tor mit vier Stichen genäht, ich habe einen Turban vom Arzt bekommen und weitergespielt – obwohl ich wegen des Verbandes kaum etwas sehen konnte“, so Bičakčić. Den Beweis, dass er ein eisenharter Typ ist, hatte der Bosnier spätestens damit erbracht.