🏅 Diese Bundesliga-Rekorde wurden schon nach drei Spieltagen geknackt | OneFootball

🏅 Diese Bundesliga-Rekorde wurden schon nach drei Spieltagen geknackt | OneFootball

Icon: OneFootball

OneFootball

Jan Schultz·4. September 2019

🏅 Diese Bundesliga-Rekorde wurden schon nach drei Spieltagen geknackt

Artikelbild:🏅 Diese Bundesliga-Rekorde wurden schon nach drei Spieltagen geknackt

Die Bundesliga hat uns an den ersten drei Spieltagen direkt wieder begeistert, vor allem mit vielen Toren und überraschenden Ergebnissen. Da sie nun wegen der Länderspielpause ihre erste Auszeit der Saison bekommt, ist es an der Zeit, ein Zwischenfazit zu ziehen und auf die neu aufgestellten Bestmarken zu schauen. Das sind schließlich einige.

Die Spielzeit war gerade einmal 24 Minuten alt, da sicherte sich Robert Lewandowski am 16. August schon den ersten Rekord. Der Stürmer hatte gerade gegen Hertha getroffen und damit als erster Spieler überhaupt fünfmal in Folge am ersten Spieltag eingenetzt. Wie es sich für die polnische Tormaschine gehört legte er später noch eine zweite Bude nach.


OneFootball Videos


Im selben Spiel sorgte auf der anderen Seite aber auch ein Berliner für eine Bestmarke. Dodi Lukebakio gelang mit dem zwischenzeitlichen Ausgleich sein vierter Treffer in der Allianz Arena. Selbst wettbewerbsübergreifend war hier noch kein Profi erfolgreicher.


Alle Profis in Torlaune

Insgesamt fielen an den ersten drei Spieltagen 93 Tore. Das ist kein Rekord, dafür aber die Anzahl der Stürmertreffer. Die Angreifer der Liga haben bisher nämlich schon ganze 56 Mal eingenetzt. Dass aber auch Defensivspieler wissen, wo das gegnerische Tor steht, zeigten die Bayern zuletzt bei ihrem 6:1-Erfolg über Mainz. Dabei trugen sich unter anderem David Alaba und Benjamin Pavard in die sechs Namen umfassende Torschützenliste ein. Eine solch umfangreiche Liste ist ein Allzeit-Top-Wert.


Apropos Allzeit, da der Hamburger SV das zweite Jahr in Folge in der 2. Bundesliga spielt, konnte Werder Bremen bei der Anzahl der Erstligapartien nun am ewigen Rivalen vorbeiziehen. 1869 Einsätze machen die Bremer zum neuen Dino der Liga.

Die jungen Wilden trumpfen auf

Das Gegenteil von einem Urgestein ist wiederum Dortmunds Jadon Sancho. Dabei wirkt der 19-Jährige trotz seines zarten Alters schon wie ein alter Hase. Ein ziemlich flinker allerdings, der seine Gegenspieler mit seinen Haken regelmäßig stehen lässt. Anschließend trifft er dann auch ganz gerne Mal. So wie gegen Köln, als er bereits sein 15. Tor im Oberhaus erzielte. Niemand erreichte diese Marke so früh wie der Engländer.


Generell scheint die Bundesliga mehr und mehr zu einem Spielplatz zu werden, denn auch in Berlin wurde ein neuer Alters-Rekord aufgestellt. Der 18-jährige Neuzugang Daishawn Redan debütierte nämlich am zweiten Spieltag gegen Wolfsburg und ist seither der jüngste Niederländer in der Bundesliga-Geschichte.


Beeindruckende Trainer-Debüts

Das hinderte die Wolfsburger wiederum nicht daran, das Gastspiel in der Hauptstadt mit 3:0 für sich zu entscheiden. Neu-Trainer Oliver Glasner feierte damit einen perfekten Einstand, denn inklusive des Weiterkommens im DFB-Pokal gewann er seine ersten drei Partien. Seine Mannschaft ballerte dabei wie verrückt und traf zehnmal. Das ist so früh in der Saison ein neuer Vereinsrekord.

Einen solchen stellte in Leipzig auch Julian Nagelsmann auf. Der 32-Jährige wechselte im Sommer bekanntermaßen von der TSG Hoffenheim zu RasenBallsport, wo er bisher alle vier Spiele gewann. Das gelang zuvor keinem RB-Trainer.


Neben diverser Bestmarken hat die Bundesliga an den ersten drei Spieltagen natürlich auch viele neue Gesichter gesehen. Da wäre zum Beispiel Aufsteiger Union Berlin, für das Sebastian Andersson das erste Tor im Oberhaus erzielte. Da wäre aber auch Lewis Baker, den Fortuna Düsseldorf vom FC Chelsea ausgeliehen hat. Der traf bei seinem ersten Heimspiel gleich mal ins eigene Tor – und zwar als erster Engländer im deutschen Oberhaus.

Und trotzdem dürfte sich Baker vor allem ärgern, dass nach drei Wochen bester Unterhaltung nun erst einmal eine Pause ansteht. So geht es uns jedenfalls. Zu mitreißend präsentierte sich die Bundesliga bis hierhin schon wieder. Andererseits: Wir alle haben im Sommer 90 quälend lange Tage ohne Bundesliga überstanden, da halten wir die nächsten neun auch durch.