Onefootball
Niklas Levinsohn

Effektive deutsche Elf bestraft spanischen Chancenwucher


Deutschland hat auch gegen Spanien einen knappen 1:0-Erfolg gefeiert. Fußballerisch besteht weiterhin viel Luft nach oben.

Besonders in der Anfangsphase legte die deutsche Mannschaft eine fast schon unerklärliche Nervosität an den Tag. Einfachste Zuspiele landeten beim Gegner, die Defensive präsentierte sich schlecht gestaffelt und lÜchrig. Lediglich der Abschlussschwäche der Spanierinnen war es geschuldet, dass Ende des ersten Durchgangs noch die Null auf der Anzeigetafel stand.

Bevor die Seiten gewechselt wurden, wurde ‚La Furia Roja‘ schließlich fĂźr den eigenen Chancenwucher abgestraft. Einen Kopfball von Alexandra Popp ließ die spanische Torfrau klatschen. Sara Däbritz schaltete schneller als die eigentlich besser postierte Marta Torrejon und grätschte den Ball Ăźber die Linie. Mit der schmeichelhaften 1:0-FĂźhrung ging es in die Kabinen.

Im zweiten Durchgang verlegte sich die deutsche Mannschaft mit fortschreitender Spieldauer zunehmend aufs Kontern. Vielversprechende Gegenstöße wurden jedoch nicht konsequent genug abgeschlossen. Die eingewechselte Klara Bühl vergab nach einer guten Stunde aus aussichtsreicher Position.

Spanien fehlte bis zum Schluss der entscheidende Zug zum Tor. So brachte das deutliche Übergewicht beim Ballbesitz der Mannschaft von Coach Jorge Vilda am Ende nichts ein. Deutschland bejubelte den zweiten 1:0-Erfolg im zweiten Gruppenspiel und steht somit nahezu sicher im Achtelfinale.

Tore: 1:0 Däbritz (42.)