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Matti Peters

🎥 Kraft sichert Hertha das Achtelfinale, Brandt erlegt die Fohlen


Der Schlagabtausch zwischen Dynamo Dresden und Hertha BSC wird vom Punkt entschieden, Dortmund gewinnt den Pokalkracher gegen Mönchengladbach, DĂŒsseldorf drehte seine Partie und Frankfurt schlĂ€gt Pauli.

Hertha BSC – Dynamo Dresden 5:4 n.E. (0:1)

Vor einer atemberaubenden Kulisse lieferten sich Hertha und Dynamo einen packenden Pokalfight. Die SGD konnte dabei auf unfassbare UnterstĂŒtzung zĂ€hlen. Zum AuswĂ€rtsspiel pilgerten knapp 35.000 Dresden-Fans. Davon angespornt, erzielte KonĂ© sogar die FĂŒhrung fĂŒr den Zweitligisten.

Im zweiten Durchgang kam die Alte Dame besser ins Spiel und Lukebakio vollendete einen sehenswerten Angriff nur wenige Minuten nach dem Wiederanpfiff. In der Folge ĂŒbernahmen die Berliner auch die Kontrolle. In den Schlussminuten ĂŒberschlugen sich die Ereignisse.

Zwei verwandelte Elfmeter, einer davon sogar von Ex-Herthaner Patrick Ebert, sorgten fĂŒr Gewissheit: Die Partie musste in der VerlĂ€ngerung entschieden werden.

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Dort schien Berlin nach dem Treffer von Ibisević als Sieger vom Platz zu gehen. Der Bosnier stand allerdings bei der Ballabgabe klar im Abseits und der Treffer wurde folgerichtig aberkannt.

Im direkten Gegenzug landete Dresden den Lucky Punch und ließ die gelbe Wand in der Westkurve schon in Ekstase ausbrechen. Doch Hertha schlug in letzter Sekunde noch einmal zurĂŒck. Es geht ins Elfmeterschießen.

Dort avancierte Thomas Kraft mit seinen zwei Paraden zum Pokalhelden. Der Routinier verhalf seiner Mannschaft damit zum Einzug ins Achtelfinale, obwohl Karim Rekik seinen Elfer in den Berliner Nachthimmel jagte. Marko Grujic versenkte den entscheidenden Elfer.

Tore: 0:1 Koné (36.), 1:1 Lukebakio (48.), 2:1 Duda (85.), 2:2 Ebert (90.), 2:3 Stor (107.), 3:3 Torunarigha (120.)


Borussia Dortmund – Borussia Mönchengladbach 2:1 (0:0)

Das Borussen-Duell lieferte zunÀchst nicht das, was man von zwei Spitzenmannschaften erwarten konnte. Wenig Offensive und viel Ballkontrolle im Mittelfeld. Die Fohlen hatten durch Marcus Thuram noch die beste Möglichkeit in der ersten Halbzeit. BVB-Keeper Hitz war in der brenzlichen Situation aber zur Stelle.

Im zweiten Durchgang wurden die Aktionen klarer. Erneut war es der französische BMG-StĂŒrmer, der in den Mittelpunkt rĂŒckte. Nach einer erstklassigen Flanke von Wendt stieg er am höchsten und nickte zur FĂŒhrung ein.

Die Antwort der Dortmunder kam prompt, mit viel Wut und einem ĂŒberragenden Julian Brandt. Der Offensivakteur drehte die Partie beinahe im Alleingang. Die letzten Minuten gab es gleich mehrere Unterbrechungen inklusive Rudelbildung und dem Platzverweis fĂŒr BMG-Coach Marco Rose. Letztlich zogen die Gastgeber ins Achtelfinale ein.

Tore: 0:1 Thuram (71.), 1:1 Brandt (77.), 2:1 Brandt (80.)


Fortuna DĂŒsseldorf – Erzgebirge Aue 2:1 (1:1)

Die Fortuna schien nach der ersten Schrecksekunde auf einem guten Weg zu sein und fing sich dann doch den RĂŒckstand. In der Folge war dem Bundesligist die Unsicherheit anzusehen. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit kam die Funkel-Elf wieder besser rein. Ein Elfmeter kurz vor der Pause sorgte fĂŒr den Ausgleich.

Im Schlussabschnitt spielte DĂŒsseldorf die Überlegenheit, die sich sich im Verlauf der Partie erarbeiten mussten, mit dem Treffer von Kasim Adams aus. Der Einzug in die Runde der letzten 16 war die Belohnung. Der Zweitligist aus dem Erzgebirge verkaufte sich dennoch hervorragend.

Tore: 0:1 KrĂŒger (12.), 1:1 Hennings (45.), 2:1 Adams (75.)


FC St. Pauli – Eintracht Frankfurt 1:2 (1:2)

Die SGE zog dank des 2:1-Erfolgs in das Achtelfinale ein. Es war ein hartes StĂŒck Arbeit fĂŒr den Bundesligisten, der es in der zweiten Halbzeit verpasste, das dritte Tor nachzulegen und so bis zuletzt um das Weiterkommen zittern musste. St. Pauli agierte zwar mit jeder Menge Leidenschaft, in der Offensive war die Luhukay-Elf aber zu harmlos.

Tore: 0:1 Dost (4.), 0:2 Dost (16.), 1:2 Sobota (42.)