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Matti Peters

🔝 Die elf besten Spieler, die von Bundestrainer Löw ignoriert werden


Jogi Löw musste fĂŒr die LĂ€nderspielpause auf zahlreiche StammkrĂ€fte verzichten. Wir haben eine Topelf zusammengestellt, die dem Bundestrainer offenbar nicht in den Sinn gekommen ist.

Tor

Alexander NĂŒbel (FC Schalke 04): Die Torwartdebatte wird hierzulande aktuell so heiß gefĂŒhrt, wie sonst nirgendwo. Deutschland hat diesbezĂŒglich ein Luxusproblem. So wĂ€re auch Alexander NĂŒbel ein durchaus geeigneter Kandidat. Der 23-JĂ€hrige gilt nicht umsonst als Neuer-Nachfolger, ob beim FC Bayern MĂŒnchen oder in der Nationalmannschaft. Seine Zeit wird allerdings noch kommen.

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Abwehr

Julian Weigl (Borussia Dortmund): Der flexible Allrounder hat sich in den letzten Jahren nicht nur im defensiven Mittelfeld, sondern auch in der Innenverteidigung zu einem Stabilisator gemausert. Seit MĂ€rz 2017 hat ihn der Bundestrainer aber nicht mehr auf dem Zettel. Hat Löw in diesem Fall zu frĂŒh sein Meinungsbild gezeichnet?

Mats Hummels (Borussia Dortmund): Sein Werdegang bei der deutschen Nationalmannschaft ist hinlĂ€nglich bekannt. KĂŒrzlich erneuerte Löw seine Aussagen zur Ausbootung des Weltmeisters von 2014. Fakt ist: Der BVB-Abwehrchef hat definitiv noch die Klasse, um der Nationalmannschaft weiterzuhelfen.

Robin Gosens (Atalanta Bergamo): Die linke Abwehrseite ist fast schon traditionell eine Problemzone im DFB-Kader. Warum also nicht mal etwas Neues probieren? Der 25-JĂ€hrige gehört zu den LeistungstrĂ€gern bei einer mittlerweile etablierten Mannschaft aus der Serie A. Der gebĂŒrtige RheinlĂ€nder sammelte in den letzten Jahren auch international Erfahrung und betonte zuletzt, wie gut er doch in das Spielsystem des DFB passen wĂŒrde. Auf einen Anruf wartete er dennoch vergebens.

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Mittelfeld

Sebastian Rode (Eintracht Frankfurt): Filigrantechnicker hat das DFB-Team genug. Was fehlt, ist einer, der bereitwillig die Drecksarbeit im Mittelfeld macht. Klingt nach einer Jobbeschreibung fĂŒr den AbrĂ€umer der SGE. Der hessische WĂŒhler bekam nie eine Chance. Nicht mal als er mit den Frankfurtern die Europa League aufmischte.

Maximilian Eggestein (Werder Bremen): Zwei Nominierungen ohne Einsatz stehen bei dem 22-JĂ€hrigen bislang zu Buche. Warum seit dem EM-Quali-Spiel im MĂ€rz gegen die Niederlande keine weiteren Gelegenheiten folgten, erschließt sich nicht so ganz. In Bremen wird ihm die nötige Plattform mit viel Spielzeit in jedem Fall geboten.

Kerem Demirbay (Bayer Leverkusen): Seit dem Confed Cup 2017 wurde der Mittelfeldstratege nicht mehr berĂŒcksichtigt, obwohl er speziell bei der TSG 1899 Hoffenheim immer wieder sein Können unter Beweis stellte. Die Leverkusener haben fĂŒr ihn nicht ohne Grund einen Batzen Geld in die Hand genommen.

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Patrick Hermann (Borussia Mönchengladbach): Ein weiterer Kandidat, dem der Durchbruch beim DFB nie vergönnt war. Zwei LĂ€nderspieleinsĂ€tze reichten offenbar um ein endgĂŒltiges Urteil ĂŒber den Wert des Rechtsaußen zu fĂ€llen. Bei den Fohlen zĂ€hlt Hermann seit Jahren zu den LeistungstrĂ€gern.


Angriff

Mario Götze (Borussia Dortmund): Eigentlich wollte der WM-FinaltorschĂŒtze der Welt nach dem schwierigen Karrierekapitel zeigen, dass er noch gut genug ist, um fĂŒr die Nationalelf aufzulaufen. Seit seiner RĂŒckkehr zum BVB tat er das auch. Doch Jogis Mutmacher in Richtung Götze blieben leere Worte. Seit November 2017 spielte er keine Rolle mehr.

Max Kruse (Fenerbahçe): In der Vorsaison lieferte Max Kruse mit einer beeindruckenden Torserie eigentlich sĂ€mtliche Argumente, um auch fĂŒr „Die Mannschaft“ ein Thema zu werden. Am Bosporus glĂ€nzte der Angreifer zuletzt als Vorlagengeber. Nach einem Vorfall im Berliner Nachtleben war fĂŒr ihn unter Löw seit MĂ€rz 2016 kein Platz mehr. Da half offenbar auch sein außergewöhnliches fußballerisches Können nichts.

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Kevin Volland (Bayer Leverkusen): Seinen Traum, noch einmal im DFB-Dress auf dem Platz zu stehen, hat er mittlerweile aufgeben. Aber warum eigentlich? Der StĂŒrmer ist mit 27 Lenzen im besten Fußballalter und traf in den letzten beiden Bundesliga-Spielzeiten stets 14 Mal. Jogi juckt das nicht und damit widerspricht er einem Großteil der ĂŒber 82 Millionen Hobby-Bundestrainern des Landes.


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