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Helge Wohltmann

📊 Huddersfield vor Bayern: So viel TV-Kohle kassieren Europas Klubs


Die Fernsehgelder sind eine der Haupteinnahmequellen der Fußballklubs. Wie unterschiedlich diese verteilt sind, zeigt ein neues Ranking.

Das Blog ‚Swiss Ramble‘, welches sich haupts√§chlich mit dem wirtschaftlichen Aspekt des Fu√üballs besch√§ftigt, hat eine Rangliste erstellt, welche Vereine in den f√ľnf besten europ√§ischen Ligen am meisten Geld aus ihren heimischen Fernsehvertr√§gen absahnen.

Dass die Premier League dabei ganz oben steht, d√ľrfte nun wirklich niemanden √ľberraschen. Dass allerdings nur zwei nicht-englische Vereine mehr Fernsehgeld bekommen als der Letzte der Premier League macht deutlich, welche riesigen Wettbewerbsvorteil die 20 Teams von der Insel wirklich haben. Selbst der FC Bayern, nat√ľrlich der Kr√∂sus aus der Bundesliga, muss sich Huddersfield geschlagen geben. Einzig der FC Barcelona und Real Madrid durchbrechen die englische Dominanz.

Als erster Klub nach den englischen kommt Atlético Madrid, was auch bedeutet, dass alle drei spanischen Spitzenteams mehr bekommen, als die Konkurrenz aus Deutschland, Italien und Frankreich. Interessant ist allerdings auch, dass Bayern und Dortmund mehr TV-Geld bekommen als Juventus Turin, wo immerhin Superstar wie Cristiano Ronaldo kickt.

Deutlich wird jedoch auch, dass es – mit der Ausnahme von Bayern – keine riesigen Unterschiede zwischen den deutschen und italienischen Topklubs gibt.

Auff√§llig ist zudem, dass PSG verdammt weit unten in diesem Ranking auftaucht. Die Pariser sollen sich Ger√ľchten zufolge aber auch anders zu behelfen wissen. Ansonsten folgt in diesem Teil eine ganze Menge deutsche, spanische und italienische Mittelklasse.

Ab jetzt gibt es kaum mehr Unterschiede zwischen den einzelnen Vereinen. Marseille als 61. und Hannover als 80. trennen „nur“ etwa sechs Millionen Euro.

Den Abschluss bilden französische Klubs, Frosinone und RB Leipzig, das noch nicht lange genug in der Bundesliga spielte, um sich höhere Einnahmen zu erspielen. Die Rasenballsportler sind aber, ähnlich wie PSG, nur bedingt auf die Fernseheinnahmen angewiesen, wissen sie doch einen finanzstarken Geldgeber hinter sich.

Die durchschnittlichen Werte pro Liga zeigen √ľbrigens, dass sich LaLiga, die Bundesliga und die Serie A bei der H√∂he der Fernsehgelder kaum unterscheiden. Die ersten beiden Ligen verteilen nur mehr davon an ihre Spitzenteams (Dauermeister Bayern bekommt 89 Millionen Euro, Seriensieger Juventus 78 Millionen Euro).