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Erik Schmidt

💰 Klub-Geldrangliste: Neuer Spitzenreiter, Bayern mischt oben mit


Die PrĂĽfungs- und Beratungsgesellschaft ‚Deloitte‘ hat am Dienstag die „Football Money League 2020“ veröffentlicht. Die weltweite FuĂźballklub-Geldrangliste fĂĽhrt erstmals der FC Barcelona an, der FC Bayern MĂĽnchen landete auf dem vierten Rang.

Das Ranking ergibt sich aus den veröffentlichten Jahresabschlüssen der Vereine. Transfererlöse und Einnahmen aus Nicht-Fußball-Aktivitäten oder Finanztransaktionen werden nicht mit einberechnet, weshalb die Zahlen teils deutlich von den Angaben der Klubs abweichen.

Der deutsche Rekordmeister kam in der Saison 2018/19 so beispielsweise auf einen Umsatz von 660,1 Millionen Euro. Die Gesamteinnahmen lagen damit fast 31 Millionen Euro höher als in der Vorsaison.

Der FC Barcelona steigerte seinen Umsatz von 690,4 Millionen Euro auf 840,8 Millionen Euro und löste damit Real Madrid als Spitzenreiter ab. „Barça hat die Zugkraft der eigenen Marke erkannt und kĂĽmmert sich nun selbst um Merchandising und Lizenzierung statt wie bisher auf externe Anbieter zu setzen“, erklärte dazu Kim Lachmann von ‚Deloitte‘.

Als weitere deutsche Vertreter sind Borussia Dortmund auf Platz zwölf sowie der FC Schalke 04 auf Rang 15 gelistet. Die Schwarz-Gelben verzeichneten einen Umsatz von 377,1 Millionen Euro (zuvor 317,2 Millionen Euro), während die Königsblauen bei 324,8 Millionen Euro liegen (zuvor 243,8 Millionen Euro).

Die 20 finanzstärksten Klubs verzeichneten in der zurückliegenden Spielzeit mit zusammen 9,3 Milliarden Euro eine Erlössteigerung von elf Prozent und erreichten einen neuen Rekord. Den größten Anteil mit 44 Prozent nehmen die Einnahmen aus den Medienrechten ein. Wenig überraschend dominiert vor allem die englische Premier League das Ranking.